• Rechtsformwechsel eines Einzelunternehmens in eine AG oder GmbH

    Rechtsformwechsel eines Einzelunternehmens in eine Aktiengesellschaft (AG) oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Viele Start-ups, die zu Beginn nur aus dem Gründer/der Gründerin bestehen, entscheiden sich zunächst für die Gründung eines Einzelunternehmens. Dieses kann schnell und unkompliziert errichtet werden. Wenn jedoch mit der Zeit das Unternehmen wächst, ändern sich…

  • Die Vertretung einer Gesellschaft

    Wer darf und kann meine Gesellschaft nach aussen vertreten? Wenn Rechtsgeschäfte mit anderen Personen oder Unternehmen abgeschlossen werden, ist es wichtig zu wissen, wer vertretungs- und/oder zeichnungsberechtigt ist. Es bestehen zwei unterschiedliche Möglichkeiten, wie die Vertretungsverhältnisse einer Unternehmung geregelt werden können. Auf der einen Seite haben wir die organschaftliche Vertretung…

  • Verletzung des Konkurrenzverbots im Arbeitsvertrag

    Sanktionen bei Verletzung eines Konkurrenzverbotes und dessen Ungültigkeit Wurde ein vertragliches Konkurrenzverbot zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schriftlich vereinbart, stellt sich schnell die Frage was geschieht, wenn gegen das Konkurrenzverbot verstossen wird. Weiter ist wichtig zu wissen, wann ein gültig vereinbartes Konkurrenzverbot seine Wirkung verliert. Beide Punkte werden im nachfolgenden Beitrag…

  • Das Konkurrenzverbot im Arbeitsvertrag

    Nach Art. 321a Abs. 3 OR gilt während des gesamten Arbeitsverhältnisses das sogenannte gesetzliche Konkurrenzverbot. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bleibt dieses jedoch grundsätzlich nicht bestehen. Damit auch zu einem späteren Zeitpunkt konkurrenzierende Tätigkeiten nicht möglich sind, kann jedoch ein vertragliches Konkurrenzverbot vereinbart werden. Voraussetzungen eines vertraglichen Konkurrenzverbotes Nach Art. 340…

  • Kalkulation und Darstellung der Ergebnisse von Beschaffungs-Initiativen

    Ausgangslage Verantwortliche von Beschaffungs-Initiativen stehen oftmals vor dem Problem, wie sie die Ergebnisse ihrer Beschaffungs-Initiativen sachlich richtig kalkulieren und darstellen. Wie sollen die Ausgaben-Reduktionen richtig dargestellt werden? Gibt es neben den Ausgaben-Reduktionen noch andere (Reduktions)-kategorien? Wie werden diese berechnet? Wie lange kann eine Ausgaben-Reduktion angerechnet werden? Wann ist eine Ausgaben-Reduktion…

  • Steuerprivilegien für juristische Personen

    Derzeit existieren in der Schweiz noch drei Spezialfälle im Bereich der Gewinnsteuern von juristischen Personen. Dem betroffenen steuerpflichtigen Unternehmen können diese Spezialregime teilweise erhebliche Steuervorteile einbringen, weshalb diese Praxis international unter Druck gekommen ist. Es ist damit zu rechnen, dass es in naher Zukunft zu Änderungen bei den Spezialregimen kommen…

  • Gewinn- und Kapitalsteuern für juristische Personen

    Die direkten Steuern (natürliche und juristische Personen) bringen dem Bund etwa ein Drittel seiner Einnahmen ein. Die juristischen Personen (vor allem Aktiengesellschaften, Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Genossenschaften) zahlen bei den direkten Bundessteuern ca. 10 Milliarden CHF. Interessanterweise wird praktisch das gesamte Steueraufkommen von nur 25 % der Unternehmungen beglichen,…

  • Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kennzahlenanalyse

    Das Schlagwort Digitalisierung ist in aller Munde und Themen dieser Art rufen eine reflexartige Reaktion hervor: Achtung, hier ist eine neue Entwicklung, die die Finanzverantwortlichen nicht verschlafen dürfen, um nicht als rückständig dazustehen. Dabei zeigt unsere Erfahrung, dass solche Themen kurzfristig häufig überschätzt und die langfristigen Auswirkungen allzu oft unterschätzt…

  • Die Basics des Lean Management

    Was bedeutet Lean Management? Der Begriff Lean Management – wörtlich «schlanke Unternehmensführung» – steht für eine Führungsphilosophie, welche die kontinuierliche Verbesserung zum Wohle des Kunden als oberstes Ziel hat. Beschreibung der Elemente Tätigkeiten: Wertschöpfung und Verschwendung Den Kompass zur kontinuierlichen Verbesserung (jap. Kaizen) stellt die konsequente Unterteilung aller Tätigkeiten in…

  • Die Basics des Supply Chain Management

    Was heisst Supply Chain Management? Supply Chain Management befasst sich mit der optimalen Gestaltung von unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten. Dabei geht es um die Organisation und Gestaltung der Informations-, Waren- und Wertströme an den Schnittstellen und innerhalb der Unternehmen. Graphik: Die Elemente des Supply Chain Managements Beschreibung der Elemente Planung: Vorausschauend planen,…

  • Die Basics des Veränderungsmanagement (Change Management)

    KMU – Change Management im Kontext der kontinuierlichen Selbsterneuerung Die Ausgangssituation für Unternehmen im heutigen Wirtschaftsumfeld ist für alle nahezu identisch: Unternehmerisch handeln heisst, die Organisation auf kontinuierliche Veränderung auszurichten. Tag für Tag gibt es Konkurrenzunternehmen, die neue Produkte am Markt lancieren, gesetzliche Rahmenbedingungen, die angepasst werden oder innovative Technologien,…

  • Die logischen Verknüpfungen hinter dem Business Modell

    Logische Verknüpfungsketten Die Darstellung des Business Modells, bzw. der zentralen Elemente (siehe Artikel «Elemente und Nutzen von Business Modells»), zeigt alleine noch keine Logik (Figur) sondern ist ein Gefäss für die Definition und Inhalte der einzelnen Elemente. Figur 1 (Quelle: Anatol Zingg, www.in2values.ch) Erst wenn die Elemente miteinander verknüpft werden,…

  • Business Modell Innovation und Design

    Der Zauber des Business Modells Dem Business Modell Innovation und Design (Thinking) haftet etwas Zauberhaftes an. Salopp gesagt wird uns suggeriert, dass Mann/Frau nur ein gutes Business Modell braucht, und schon hebt das Unternehmen ab, schiessen die Profite durch die Decken. Die Ernüchterung danach ist meistens gross – was sind…

  • Business Modell und Strategieentwicklung

    Wie viel Business Modell und Strategieentwicklung braucht ein KMU? Die Entwicklung von neuen Business Modellen, gerade im Zusammenhang mit der Digitalisierung, ist momentan in den Medien, sozialen Netzwerken, Networking-Anlässen und Konferenzen in aller Munde. Grundsätzlich gibt es bei den KMU und im Mittelstand zwei Lager: das eine sagt «wir haben…

  • Das «Mutter Business Modell» und ihre Kinder

    Das «Mutter Business Modell» und ihre Kinder: Business Modell als Treiber von Operational Excellence Die Business Modell Landschaft Die Aufnahme der Business Modell Landschaft (Figur) bringt dem Unternehmen signifikanten Insight und sichert zugleich die Nachhaltigkeit von strategischen, innerbetrieblichen Projekten wie Operational Excellence und Lean Management Initiativen, Prozess Re-Designs und organisatorischen Neustrukturierungen….

  • Zentrale Elemente und Nutzen eines dokumentierten Business Modells

    Zentrale Elemente und Nutzen eines dokumentierten Business Modells Die zentralen Elemente des Business Modells Es gibt keine eindeutigen, globalen Standards wie ein Business Modell definiert ist. Grundsätzlich bildet ein Business Modell die Logik/Design ab, nach welcher ein Unternehmen sein Geschäft betreibt. Dabei sind die zentralen Elemente (Figur 1) das WAS…

  • Das Outsourcing der Rekrutierung

    Wann ist ein Outsourcing der Rekrutierung lohnenswert? Die richtigen Mitarbeitenden am richtigen Platz sind ein massgeblicher Erfolgsfaktor. Heute ist der Kampf um Talente und Experten stärker denn je, das Auffinden eine Herausforderung. Digitale Rekrutierungs-Systeme, gesteigerte Ansprüche seitens Kunden und Kandidaten, neue Formen, wie CV-Trader fordern die HR Funktionen. Natürlich spielen…

  • Die Auswirkung der Digitalisierung auf die Rekrutierung

    Digitalisierung, digitale Transformation, digitale Geschäftsmodelle – wie positioniert sich die HR Abteilung im Unternehmen? Jetzt loslegen – aber nicht ohne Strategie Digitalisierung und ihre Transformation ist kein Selbstzweck und wird nur einen Mehrwert schaffen, wenn diese mit der Gesamtstrategie des Unternehmens im Einklang steht. Was versteht das Unternehmen unter „Digitalisierung“?…

  • Die Wahl des Firmennamens

    Was ist bei der Wahl der Firma zu beachten? Eine Firma im rechtlichen Sinne ist nicht ein Unternehmen, sondern lediglich dessen Namen. Dies kann zu Verwirrungen führen, da umgangssprachlich der Begriff der Firma oft mit einer Gesellschaft gleichgesetzt wird. Juristisch gesehen bezieht sich die Firma jedoch nur auf den Namen…

  • Der Handelsregistereintrag

    Was Sie alles über den Handelsregistereintrag wissen müssen Die Handelsregisterführung obliegt in erster Linie den Kantonen und wird durch die Aufsichtsbehörde «Eidgenössisches Amt für das Handelsregister» (EHRA) geprüft. Das EHRA pflegt ausserdem das nationale Zentralregister namens ZEFIX. Funktionen des Handelsregisters Die Hauptfunktion besteht darin, die Verhältnisse einer Unternehmung gegenüber Drittpersonen…

  • Die Gesellschaftsstatuten einer AG und GmbH

    Welche Punkte müssen in den Gesellschaftsstatuten einer AG oder GmbH zwingend geregelt sein? Statuten sind die „Verfassung“ eines Unternehmens und für die Gesellschafts-gründung zentral. Das bedeutet, dass die Statuten bereits beim Errichtungsakt zwingend bestehen müssen. Das schweizerische Obligationenrecht (OR) hält fest, dass es für die Entstehung einer Aktiengesellschaft sowie für…

  • Der Schutz von geistigem Eigentum

    Wie kann geistiges Eigentum geschützt werden? Mithilfe des Immaterialgüterrechtes können grundsätzlich geistige Ideen, Informationen und Gedanken geschützt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass nicht alles, sondern nur bestimmte Formen des geistigen Eigentums geschützt werden können und lassen. Die wichtigsten Gesetze und Schutzbehelfe wollen wir in diesem Beitrag erläutern. Firmenrecht…

  • Einsatz externer Assessments

    Sinnvoller Einsatz externer Assessments Assessment ist eine Methode zur Einschätzung von Personen vor allem in den Bereichen der Personalauswahl und Personalentwicklung (Leistungstests, Persönlichkeitstests). Assessments können für unterschiedliche Stellenbesetzungen verwendet werden, wie Führungspositionen, aber auch Traineeprogramme, Potenzialanalyse usw. Es existiert heute ein vielfältiges Angebot, zum Beispiel: Einzel-Assessment Gruppen-Assessment Online-Assessment Management Audit…

  • Die Einschätzung von Rekrutierungs-Firmen

    Nach welchen Faktoren sollten Rekrutierungs-Firmen (Executive Searchers) eingeschätzt werden Oftmals engagieren Unternehmen einen bestimmten Executive Searcher fälschlicherweise aufgrund der Grösse/Anzahl seiner Büros, des Namens oder seiner Preise. Dies kann in manchen Fällen sinnvoll sein. Wichtiger ist jedoch seine Fähigkeit, die richtige Person für einen spezifischen Kunden (Umfeld, Kultur, Erfahrung, Ausbildung)…

  • Der Nutzen von Rekrutierungs-Firmen

    Wie Rekrutierungs-Firmen (Executive Searchers) für KMU’s und Startups nützlich sind? Fehlende Ressourcen und Rekrutierungs-Kompetenz Viele KMU und vor allem Startups müssen sich auf ihr Geschäft konzentrieren, es fehlen schlicht die Ressourcen im HR, um neue Mitarbeitende mit den gewünschten Qualifikationen innert nützlicher Frist zu finden. Die durchschnittlich benötigten Kapazitäten für…

  • Stellenausschreibungen formulieren

    Wie formuliere ich eine wirksame Stellenausschreibung   Eine gute Stellenanzeige sollte folgende Teile enthalten: Vorstellung des Unternehmens Verantwortungsbereich der Stelle Anforderungen an den Kandidaten / Verantwortung Was biete ich als Arbeitgeber Kontakt / wie bewerben Gemäss der im Marketing und in der Werbung bekannten Formel AIDA, sollen beim Anzeigenleser die…

  • Interviewvorbereitung, Interviewführung und Interviewstruktur

    Was bei der Interviewvorbereitung, Interviewführung und Interviewstruktur beachtet werden muss Gute Vorbereitung Entscheidend ist zunächst die gute Vorbereitung eines Interviews: gute Kenntnis/Verarbeitung der eingereichten Unterlagen, der zu besetzenden Stelle und des Kundenunternehmens (für Recruiter/Executive Searcher) gründliche Prüfung der Zeugnisse und entsprechende Fragen dazu notieren da man einerseits möglichst viel vom…

  • Einkommens- und Vermögenssteuer

    Einkommens- und Vermögenssteuer Sowohl der Bund als auch die Kantone und Gemeinden besteuern das Einkommen natürlicher Personen. Jeder Kanton verfügt über ein eigenes kantonales Steuergesetz. Dazu kommt das Gesetz über die direkten Bundessteuern (DBG), das zudem zahlreiche Abweichungen von den kantonalen Regelungen aufweist. Die Gemeinden erhalten ihre Steuern vielfach in…

  • Steuerprivilegien

    Steuerprivilegien für natürliche Personen Die Steuergesetze bevorzugen oder benachteiligen – wie alle Gesetze – gewisse Personenkreise. Dies ist politisch so gewollt, um zum Beispiel Anreize für ein gewünschtes Verhalten zu schaffen oder auch um Sozialpolitik zu betreiben. Auch in den Schweizer Steuergesetzen wimmelt es von Privilegien. Selbstverständlich ist dies in…

  • Die Veranlagungsverfahren

    Bei den Steuern gibt es drei [i] verschiedene Verfahren der Veranlagung: 1. Amtliche Veranlagung Bei diesem Verfahren wird die Steuer durch die zuständige Behörde allein auf Grund von Tatsachen festgelegt, welche ihr bekannt sind. Eine Mitwirkung der Steuerpflichtigen ist in diesem Verfahren weder notwendig noch möglich (z.B. bei der Motorfahrzeugsteuer und bei…

  • Begründen einer Steuerpflicht

    Was löst eine Steuerpflicht an einem bestimmten Ort aus? Wo ist z.B. das Ferienhaus in Italien zu versteuern? Oder das Arbeitseinkommen bei einem Wochenaufenthalter oder Grenzgänger? Eine persönliche Zugehörigkeit zu einem Gemeinwesen begründet dort eine unbeschränkte Steuerpflicht (primäres Steuerdomizil). Bei natürlichen Personen ist der Wohnsitz die wichtigste Voraussetzung für eine…

  • Die Wahl, Abwahl und der Rücktritt eines Verwaltungsratsmitglieds

    Der Verwaltungsrat in einer AG Der Verwaltungsrat ist das ausführende Organ einer Aktiengesellschaft. Er ist zum einen für die Geschäftsführung zuständig und zum andern vertritt der Verwaltungsrat die Gesellschaft gegenüber Dritten. Wie wird jedoch ein Verwaltungsrat gewählt? Die Wahl eines Verwaltungsratsmitglieds funktioniert wie folgt. Für die Wahl eines Verwaltungsrates ist die Generalversammlung…

  • Befristete und unbefristete Arbeitsverträge

    Besonderheiten von befristeten und unbefristeten Arbeitsverträgen Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einem befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnis liegt darin, dass der befristete Arbeitsvertrag automatisch mit Ablauf der vorbestimmten Zeit beendet wird. Ein unbefristeter Vertrag hingegen endet erst mit einer Kündigung. Die Abgrenzung ist nicht nur im Zusammenhang mit dem Beendigungszeitpunkt relevant,…

  • Inhalt eines Arbeitsvertrags

    Was ist der Inhalt eines Arbeitsvertrages? Ein Arbeitsvertrag regelt die Rechte und Pflichten einer Arbeitnehmerin. Im Vertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer auf eine bestimmte (befristete) oder unbestimmte (unbefristete) Dauer zur Leistung von Arbeit. Im Gegenzug muss der Arbeitgeber ihm den Lohn bzw. eine Entschädigung entrichten. Geregelt wird der Arbeitsvertrag im…

  • Der Debt-Equity-Swap

    Debt-Equity-Swap – Was ist das? Insbesondere bei Start-Ups, aber auch bei KMU gibt es immer wieder Situationen, in denen Fremdkapitalgeber bzw. Darlehensgeber, Aktionäre werden und ihre Darlehensforderung in Eigenkapital des Unternehmens umwandeln möchten. Diese Umwandlung von Fremd- und Eigenkapital nennt man Debt-Equity-Swap. Wann findet ein Debt-Equity-Swap statt? Ein Debt-Equity-Swap geschieht durch…

  • Der Verschuldungsfaktor

    Verschuldungsfaktor – nicht nur für Kreditgeber von Interesse Der Verschuldungsfaktor gilt unter Experten schon länger als «Fiebermesser» für den Zustand eines Unternehmens. Dies verwundert nicht weiter, denn bei schlechtem Geschäftsgang nimmt einerseits die Verschuldung zu und andererseits der Cashflow ab. Der Verschuldungsfaktor reagiert also gleich doppelt empfindlich auf Schwierigkeiten im…

  • Die Eigenkapitalrentabilität

    Eigenkapitalrentabilität – ein trügerischer Performanceindikator Die Eigenkapitalrentabilität scheint auf den ersten Blick eine aussagekräftige Kennzahl mit einfacher Rechenlogik zu sein. Diese Eigenschaft veranlasst viele Unternehmen, ihre Profitabilität anhand dieser Richtgrösse zu beurteilen und eingesetzte Geschäftsführer daran zu messen. Ob die Kennzahl jedoch tatsächlich so viel aussagt, wie viele annehmen, ist…

  • Der Inhalt eines Aktionärbindungsvertrags + Checkliste

    Was ist der Inhalt eines Aktionärbindungsvertrags? Zur Checkliste „Was gehört in einen Aktionärbindungsvertrag“ Ein Aktionärbindungsvertrag („ABV“) ist ein Vertrag, der zwischen allen oder einem Teil der Aktionäre (oder Gesellschafter) einer Aktiengesellschaft (oder einer GmbH) abgeschlossen wird. Grundsätzlich ist ein ABV formlos gültig und kann daher sogar mündlich abgeschlossen werden. Dennoch…

  • Direkte und indirekte Steuern

    Das Schweizer Steuersystem unterscheidet zwischen direkten und indirekten Steuern Direkte Steuern richten sich grundsätzlich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen. Die Steuertarife weisen einen mehr oder weniger starken Progressionseffekt auf. D.h. die Steuerlast wächst bei steigendem Einkommen und Vermögen überproportional oder eben progressiv an. Indirekte Steuern hingegen richten sich nach…

  • Steuersubjekt und Steuerobjekt

    Die Abgrenzung zwischen Steuersubjekt und Steuerobjekt Bei allen Steuerarten stellt sich die Frage, auf was Steuern erhoben wird und wer die Steuern bezahlen muss. Um hier eine saubere Abgrenzung und Unterscheidung vornehmen zu können, gibt es die Begriffe Steuersubjekt und Steuerobjekt: Steuersubjekt: Dies bezeichnet die Person oder Unternehmung etc., welches…

  • Der Nutzen von Aktionärbindungsverträgen (oder Gesellschafterbindungsverträgen)

    Was sind Aktionärbindungsverträge? Ein Aktionärbindungsvertrag (oder auch „ABV“ genannt) ist ein Vertrag, der zwischen allen oder einem Teil der Aktionäre (oder Gesellschafter) einer Aktiengesellschaft (oder einer GmbH) abgeschlossen wird. Was beinhaltet ein Aktionärbindungsvertrag? Ein ABV, welcher im Unterschied zu den Statuten dem Handelsregister nicht offengelegt werden muss, beinhaltet in erster Linie Verpflichtungen…

  • Das Factoring

    Was hat Liquiditätsplanung mit Factoring zu tun? Im Rahmen der Unternehmensplanung spielt die Liquiditätsplanung eine zentrale Rolle. Um aus eigenen Aussenständen unmittelbare Liquidität zu erhalten, beeinflussen viele Unternehmen ihren Cash Flow mittels Factoring. Bei dieser Art von Liquiditätsmanagement verkaufen Firmen offene Forderungen aus Produktlieferungen oder Dienstleistungen in einer langfristigen Kooperation…

  • Unternehmensbewertung mit Substanzwert- und Ertragswertmethode

    Die Methoden der Unternehmensbewertung Die Bewertung von Klein- und Mittelunternehmen – Die Unternehmensbewertung gehört mitunter zu den schwierigsten Schritten bei der Veräusserung eines Betriebes. Der Wert eines Unternehmens kann auf etliche Wege ermittelt werden. Häufig wird auf die relativ einfach zu verstehenden Substanz- und Ertragswertmethoden zurückgegriffen. Wir erklären hier, wo die…

  • Stille Reserven

    Was sind stille Reserven? Das Schweizer Rechnungslegungsrecht basiert auf dem Obligationenrecht (OR). Dort gilt immer noch der Grundsatz des Gläubigerschutzes. Ein wichtiges Prinzip der Rechnungslegung ist dabei das «Vorsichtsprinzip», welches die Unterbewertung von Aktiven oder die Überwertung von Passiven erlaubt. Man darf also die Vermögenslage schlechter (aber nicht besser) darstellen…

  • Liquiditätsplanung, Cash Conversion Cycle (CCC) und Free Cash Flow (FCF)

    Hohe Kosten durch mangelnde Liquiditätsplanung trifft KMU besonders stark Die Liquiditätsplanung ist ein essentieller Bestandteil in der heutigen Unternehmensführung. Das erhöhte Risiko, das von Geldknappheit ausgeht, führt zu höheren Finanzierungskosten sowie Einbussen in der Effizienz der Wertschöpfungskette. Dass kleine und mittlere Unternehmen mehr Schwierigkeiten in der Liquiditätsplanung haben, kann mithilfe…

  • Die Relevanz von allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

    Welche Relevanz haben allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)? Anders als Individualabreden, welche von den Parteien im Einzelnen ausgehandelt werden, sind allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) vertragliche Bestimmungen die für eine Vielzahl von Verträgen generell vorformuliert wurden. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), welche oft als Kleingedrucktes dem Vertrag angehängt sind, kann man sich in der heutigen Geschäftswelt…

  • Was zu tun ist im Falle einer Betreibung / eines Zahlungsbefehls

    Wie geht man als Schuldner bei Erhalt einer Betreibung bzw. eines Zahlungsbefehls am besten vor? Wenn plötzlich der Betreibungsbeamte mit einem Zahlungsbefehl vor Ihrer Tür steht, ist dies unangenehm. Ein Zahlungsbefehl ist eine Aufforderung im Namen des Gläubigers, den geschuldeten Betrag innert 20 Tagen zu bezahlen oder, bei Bestreitung der…

  • Strategische Unternehmenssteuerung durch Kennzahlenanalyse

    So wichtig sind Kennzahlen bei der Steuerung eines Unternehmens Unternehmer stehen häufig vor dem Problem, nicht alle Aufgaben selbst wahrnehmen zu können. Somit kommt es zu einer Delegation von Verantwortung, welches ein ganzheitliches Steuerungssystem erfordert. Die Kennzahlenanalyse mittels betriebswirtschaftlichen Kennzahlen spielt dabei eine wichtige Rolle. Kennzahlen stellen komplexe betriebliche Zusammenhänge hochaggregiert…

  • Die Basis der Kennzahlenanalyse

    Durch Erfahrungsaustausch nachhaltig wettbewerbsfähig Wie positioniere ich mich gegenüber neuen Anbietern? Sind meine Personalkosten marktgerecht? Welche Investitionen sind langfristig am rentabelsten? Mit solchen Fragen sehen sich Unternehmer im Alltag konfrontiert. Hilfreich ist der strukturierte Austausch mit Gleichgesinnten auf Basis der Kennzahlenanalyse, denn viele Unternehmer haben das gleiche Problem – sie sind…

  • Das Nettoumlaufvermögen (Net Working Capital) und Working Capital Management

    Das Nettoumlaufvermögen – Flüssige Mittel und gebundenes Kapital Der englische Begriff für das Nettoumlaufvermögen ist bezeichnend. Geld sollte arbeiten, nicht irgendwo im Unternehmen gebunden sein. Das (Net) Working Capital zu optimieren, wirkt für das Unternehmen befreiend. Mit wenigen zielgerichteten Massnahmen lässt sich der finanzielle Handlungsspielraum erheblich vergrössern. Die laufende Optimierung…