• Der Inhalt und Einsatz von Vertriebsverträgen

    Was sind Vertriebsverträge? Ein Vertriebs- oder Alleinvertriebsvertrag ist eine auf eine bestimmte Dauer ausgerichtete Vereinbarung, wonach ein Lieferant einem Abnehmer das Recht einräumt, die Produkte des Lieferanten zu beziehen und zu vertreiben. Je nach Ausgestaltung des Vertriebsvertrags hat der Abnehmer das Recht, die Produkte in einem bestimmten Vertragsgebiet alleine oder zusammen…

  • Die Abfassung von allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

    Welche Punkte müssen bei der Abfassung von AGB beachtet werden? Wie wir bereits in einem diesem Beitrag zu der Relevanz von AGB erläutert wurde, sind AGB ein gutes und einfaches Mittel, um den Abschluss von Verträgen zu beschleunigen und bestimmte rechtliche Risiken auf den Vertragspartner zu überwälzen. Bei der Abfassung von allgemeinen Geschäftsbedingungen gibt…

  • Die Abfassung von Vertriebsverträgen

    Wie wird ein Vertriebsvertrag abgefasst? Ein Vertriebsvertrag räumt einem Abnehmer das Recht ein, Produkte des Lieferanten zu beziehen und sie zu vertreiben. Als Gegenleistung sichert der Abnehmer dem Lieferanten zu, die Produkte zu erwerben und den Absatz der Produkte aktiv zu fördern. Bei der Abfassung von Vertriebsverträgen sind folgende Aspekte…

  • Die Durchführung einer Betreibung

    Wie wird eine Betreibung durchgeführt? Früher oder später wird wahrscheinlich jedes Unternehmen die unangenehme Situation erleben, einen zahlungsunwilligen Kunden zu haben. Doch wie soll man vorgehen, wenn auch Mahnungen nicht weiterhelfen? Entweder leitet man direkt ein gerichtliches Verfahren ein oder man wählt den Weg über die Betreibung. Wie ein solches…

  • Der Inhalt und Einsatz von Agenturverträgen

    Was ist sind Agenturverträge? Ein Agenturvertrag ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Agenten und dem Auftraggeber, worin der Agent sich verpflichtet, für einen oder mehrere Auftraggeber bestimmte Geschäfte zu vermitteln oder, diese Geschäfte im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers abzuschliessen, ohne jedoch zum Auftraggeber in einem Arbeitsverhältnis zu stehen. Der…

  • Die Abfassung von Agenturverträgen

    Welche Aspekte sind bei der Abfassung von Agenturverträgen zu berücksichtigen? Bei der Abfassung von Agenturverträgen sind verschiedene Aspekte besonders zu berücksichtigen bzw. mit dem Vertragspartner zu diskutieren und in der Vereinbarung ausdrücklich zu regeln. Besonderes Augenmerk sollte auf folgende Punkte gelegt werden: 1. Ist der Agent ein Abschluss- oder Vermittlungsagent? Zunächst…

  • Die Gründung einer Aktiengesellschaft (AG) + Checkliste

    Was ist der Vorteil einer Aktiengesellschaft? Zur Checkliste „Die Gründung einer AG“ Die Aktiengesellschaft ist eine der beliebtesten Rechtsformen. Zum einen ist die Haftung der Aktionäre auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt und zum anderen sind die Bestimmungen über den Aktienverkauf einfacher und vorteilhafter als bei der GmbH. Auch im Übrigen bietet…

  • Die Kapitalerhöhung einer Gesellschaft

    Welche Möglichkeiten gibt es zur Kapitalerhöhung einer Gesellschaft? Ist ein Unternehmen erfolgreich, so stellt sich regelmässig die Frage der Finanzierung von zusätzlichem Wachstum. Hierfür gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Die Finanzierung über Fremdkapital und die Finanzierung über Eigenkapital. Eine Finanzierung über Eigenkapital erfolgt dabei über die Kapitalerhöhung, d.h. über eine Erhöhung des…

  • Mitwirkung der Revisionsstelle bei der Buchhaltung

    Was wirkt die Revisionsstelle bei der Buchhaltung mit? Damit eine Revisionsstelle ihre Funktion überhaupt richtig ausüben kann, muss sie unabhängig sein. So wäre es undenkbar, dass der Revisor z.B. Verwaltungsrat des Prüfkunden ist oder wesentliche Entscheidungen zum Jahresabschluss selbst trifft. Bei der eingeschränkten Revision hat der Gesetzgeber die Tür aber ein…

  • Die ordentliche Revision

    Die ordentliche Revision ist für grössere Unternehmen vorgesehen. Der ordentlichen Revision unterstellt sind: Publikumsgesellschaften; Gesellschaften die eine Konzernrechnung erstellen müssen; Wirtschaftliche bedeutende Unternehmen; Gesellschaften die ihre Jahresrechnung nach einem anerkannten Rechnungslegungsstandard erstellen. Als Publikumsgesellschaften gelten Unternehmen, die: Beteiligungspapier an einer Börse kotiert haben; Anleihensobligationen ausstehend haben; Mindestens 20% der Aktiven…

  • Die eingeschränkte Revision

    Der Grossteil der Schweizer KMUs erfüllt die Grössenkriterien für die ordentliche Revision nicht (Bilanzsumme CHF 20 Mio. / Umsatz CHF 40 Mio. / 250 Vollzeitstellen). Für viele Gesellschaften ist somit die eingeschränkte Revision die massgebende Revisionsform. Auf die eingeschränkte Revision kann verzichtet werden (opting-out), wenn die Voraussetzungen gemäss Art. 727a…

  • Gesetzliche Vorgaben zur Revisionsstelle

    Die Revisionsstelle Seit 2008 gilt das neue Revisionsrecht. Als Grundsatz ist verankert, dass Kapitalgesellschaften unabhängig von ihrer Rechtsform prüfungspflichtig sind. Prüfungsumfang und -intensität hängen jedoch von Grössenkriterien der Gesellschaft ab. Kapitalgesellschaften, welche zwei der folgenden Kriterien in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschreiten (Art. 727 Abs. 2 OR), als Publikumsgesellschaften gelten (Art….

  • Gewinnverteilung und Reservenbildung

    Die Gewinnverteilung und die Reservenbildung im Obligationenrecht Das Obligationenrecht gibt nur wenige Anhaltspunkte zur Gewinnverteilung und zur Reservenbildung. Es äussert sich in Art. 671 OR vorwiegend zur Reservenbildung: Ausschnitt aus Art. 671 1 5 Prozent des Jahresgewinnes sind der allgemeinen Reserve zuzuweisen, bis diese 20 Prozent des einbezahlten Aktienkapitals erreicht. 2 Dieser…

  • Rückstellungen

    Was sind Rückstellungen? Mit den Rückstellungen berücksichtigt der Buchhalter Aufwendungen, die zu Lasten der abzuschliessenden Geschäftsperiode gehen, über deren Höhe oder der Fälligkeit aber noch keine Klarheit besteht. Rückstellungen unterscheiden sich von den passiven Rechnungsabgrenzungen also durch die Ungewissheit in Bezug auf den Betrag oder den Fälligkeitstermin. Typische Beispiele für…

  • Die Konten der Rechnungsabgrenzung

    Die Rechnungsabgrenzung – Eine Folge der Erfolgsrechnung Wann ist eine Rechnungsabgrenzung nötig? Während die Bilanz Vermögen und Schulden der Unternehmung zu einem bestimmten Zeitpunkt (Bilanzstichtag) festhält, ermittelt die Erfolgsrechnung Aufwand und Ertrag während einer bestimmten Zeitspanne (Rechnungsperiode). Dieses Prinzip führt dann zu Problemen, wenn ein bestimmter Geschäftsfall sich nicht eindeutig einer…

  • Wertberichtigung auf Debitorenforderungen

    Wie sieht die Wertberichtigung auf Debitorenforderungen aus? Das Konto Debitoren bedarf einer Wertberichtigung. Die Zahlungsfähigkeit von Kunden kann sich im Laufe der Zeit verschlechtern, wodurch für den Gläubiger das Risiko entsteht, dass einzelne Forderungen bei Fälligkeit nicht bezahlt werden. Zwar hat das blosse Risiko der Zahlungsunfähigkeit noch keinen Einfluss auf…

  • Abschreibung und Wertberichtigung auf dem Anlagevermögen

    Was sind Abschreibungen und Wertberichtigungen? Der Wert der Vermögensposten einer Unternehmung verändert sich während eines Jahres durch Zu- und Abgänge und/oder durch Abnutzung und Alterung. Die flüssigen Mittel (Kasse, Post, Bank) verändern sich durch Zu – und Abgänge. Ihr Wert ist bestimmt durch das Ergebnis des Kassensturzes, durch die Saldomeldung…

  • Die Erfolgsrechnung

    Die Erfolgsrechnung als Gesamtüberblick Die Salden der einzelnen Erfolgskonten werden in der Erfolgsrechnung zu einem Gesamtüberblick über das Ergebnis der Unternehmenstätigkeit zusammengestellt. Dabei werden die Salden der Aufwandkonten auf die linke Seite der Erfolgsrechnung (= Aufwandseite), die Salden der Ertragskonten auf die rechte Seite der Erfolgsrechnung (= Ertragsseite) gesetzt. Der…

  • Die Bilanz

    Was beinhält die Bilanz? Die Darstellung der Bilanz erfuhr mit dem neuen Rechnungslegungsrecht einige Anpassungen (siehe Erläuterungen am Schluss) mit verbindlichen Mindestgliederungsvorschriften. Insbesondere werden in den Aktiven Wertschriften mit Kurswerten von den anderen Wertschriften getrennt ausgewiesen und die Finanzanlagen von den Beteiligungen getrennt aufgeführt. Aktiven mit einem Börsenkurs oder einem…

  • Aufbewahrung von Belegen

    Die Aufbewahrung von Buchungsbelegen und Geschäftsbüchern Das Obligationenrecht (OR) und die Geschäftsbücherverordnung (GeBüv) legen die Pflicht zur ordnungsgemässen Aufbewahrung von Geschäftsbüchern und Buchungsbelegen fest. So sind die Geschäftsbücher und Buchungsbelege sorgfältig und vor schädlichen Einwirkungen geschützt während zehn Jahren aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Ablauf des Geschäftsjahres. Dabei müssen…

  • Die ordnungsgemässe Rechnungslegung

    Was sind die Grundsätze ordnungsgemässer Rechnungslegung? Die Grundsätze von ordnungsmässiger Rechnungslegung ist im Gesetz (Obligationenrecht) verankert und betreffen somit alle Gesellschaften: OR Art. 958 c: Für die Rechnungslegung sind insbesondere die folgenden Grundsätze massgebend Sie muss klar und verständlich sein Sie muss vollständig sein Sie muss verlässlich sein Sie muss das…

  • Die Milchbüchleinrechnung

    Was ist die „Milchbüchleinrechnung“? Kleinere Unternehmen können sich seit Einführung des neuen Schweizer Rechnungslegungsrecht auf eine sogenannte Milchbüchleinrechnung beschränken. Was ist der genaue gesetzliche Wortlaut und wie muss eine Milchbüchleinrechnung aussehen? Die Rechtsformneutralität Ein Grundsatz des neuen Rechnungslegungsrechts ist die Rechtsformneutralität. Statt eines separaten Aktienrechts finden wir neu Regeln zur…

  • Das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht

    Das Schweizer Rechnungslegungsrecht seit 2015 Seit dem Geschäftsjahr 2015 (mit Beginn im Jahr 2015) muss das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht angewendet werden. Es regelt die Buchführung und Rechnungslegung sämtlicher Gesellschaftsformen. Wie bereits bekannt sein dürfte, sind die Regeln rechtsformneutral. Dafür kommen je nach Grösse der Gesellschaft andere Vorschriften zum Tragen, wobei…

  • Diverse Darstellungen: OR vs. Standards

    Das Obligationenrecht (OR) Die gesetzliche Grundlage für die Rechnungslegung in der Schweiz ist das Obligationenrecht (OR). Dieses Gesetz ist anfangs des 20. Jahrhunderts entstanden und selbstverständlich weiterentwickelt worden. Trotzdem spürt man im Gesetz immer noch den Geist der Ersterarbeitung. So war die damalige Wirtschaftsstruktur in der Schweiz kleinräumig, d.h. meistens…

  • Kontenrahmen und Kontenplan

    Der Kontenrahmen: Bilanz und Erfolgsrechnung Die Finanzbuchhaltung soll selbstverständlich und systematisch aufgebaut sein. Dies geht unter anderem aus den Grundsätzen ordnungsgemässer Rechnungslegung sowie aus dem Gesetz (Obligationenrecht / OR) hervor. Aus diesem Grund hat man sich auf einen (groben) Kontenrahmen geeinigt. Die Eckpunkte sind (hier der KMU-Kontenrahmen, der in der…

  • Aufgaben und Funktionen der Finanzbuchhaltung

    Was sind die Aufgaben und Funktionen der Finanzbuchhaltung? Täglich entnehmen wir den Zeitungen Schlagzeilen, die von Gewinnsteigerungen, Umsatzrekorden oder Ertragsrückgängen berichten. Woher stammen diese Informationen, wie werden sie ermittelt? Durch das systematische Sammeln und Gruppieren von kleinen Einzelgeschehnissen werden Informationen gewonnen, von denen jede einzelne, für sich allein betrachtet, kaum…

  • Einstieg in die Buchhaltung

    Von Schafen zur modernen Buchhaltung: Was, warum, wer, wie macht mans heute am besten? Fragen und Antworten zum Einstieg ins Thema Buchhaltung. Wir erklären, was Unternehmer über Finanzen wissen müssen. Die Buchhaltung. Ein Problemthema für viele Kleinunternehmen und Gründer. Oft haben sie Angst vor der Buchhaltung und dem damit verbundenen…