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Einstieg in die Buchhaltung

Von Schafen zur modernen Buchhaltung: Was, warum, wer, wie macht mans heute am besten?

Fragen und Antworten zum Einstieg ins Thema Buchhaltung. Wir erklären, was Unternehmer über Finanzen wissen müssen.

Die Buchhaltung. Ein Problemthema für viele Kleinunternehmen und Gründer. Oft haben sie Angst vor der Buchhaltung und dem damit verbundenen Aufwand. Dabei ist Buchhaltung für Unternehmen überlebenswichtig. Dies belegen auch Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco): 9 von 10 Konkurse sind auf Liquiditätsengpässe zurückzuführen. Finanzbuchhaltung ist also Pflicht, nicht Kür.

Doch was heisst Buchhaltung überhaupt und was muss ein Kleinunternehmer über Finanzen wissen? Wir erklären das Was, Warum, Wer und Wie.

Was?

Früher wurden beim Abschluss eines Geschäfts Steine gegen Ware, zum Beispiel ein Tier, getauscht. Durch die Menge der Steine war der Preis sichtbar und so auch vergleichbar. Heute tauscht kaum ein Unternehmer mehr Schafe gegen Steine.

Eine zeitgemässe Finanzbuchhaltung muss Vorgänge im Unternehmen schriftlich aufzeichnen, die das Vermögen der Firma betreffen (in Franken oder Mengeneinheiten).

Warum?

Nur wenn alle «geldwerten Geschäftsvorfälle» dokumentiert sind, kann der Unternehmer seine finanzielle Situation korrekt einschätzen und den Gewinn oder Verlust überblicken. Die Finanzbuchhaltung besteht aus folgenden Teilen:

  • Auflistung der Geschäftsvorfälle
  • Erfolgsrechnung (Ermittlung von Gewinn oder Verlust)
  • Bilanz (Aufstellung von Aktiven und Passiven)

Weiter sind diese Finanzzahlen auch Basis für die Kalkulation, das heisst die Preisberechnung, von Produkten oder Dienstleistungen. Und nur damit kann ein vernünftiges Budget fürs nächste Geschäftsjahr erstellt werden.

Wer?

Für bestimmte Unternehmen ist in der Schweiz vom Gesetz vorgegeben, dass eine Buchhaltung geführt werden muss: Juristische Personen wie Aktiengesellschaften (AG) oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) sowie Einzelunternehmen mit einem Umsatz, der grösser als CHF 500’000 pro Jahr ist. Ist er kleiner, darf auch eine vereinfachte Buchhaltung geführt werden, zum Beispiel mit einem Kassenbuch, das Ein- und Ausgaben auflistet.

Wie?

Buchhaltung muss nicht kompliziert sein. Moderne Buchhaltungssoftware unterstützt den Unternehmer, indem standardmässige Buchungen automatisch vorgenommen werden, die Mehrwertsteuer korrekt abgerechnet oder ein Zahlungseingang auf dem Bankkonto dem passenden Auftrag zuordnet und samt Beleg verbucht wird. So sind und bleiben die Finanzen auch in Ihrem Unternehmen immer auf dem aktuellen Stand.

Letztes Update am Mai 2, 2017

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